Das Wetter sah nicht gut aus. Dicke Wolken, aber trotzdem sehr warm.
09:05 Uhr
Es schüttete wie aus Eimern - laut Wetterbericht wären Wirbelstürme möglich gewesen. Unser Bus hielt direkt vor einem Walmart und schmiss uns fast trocken raus. Wir hatten fast eine Stunde zum Shoppen - eigentlich bei solch einer größe von Supermarkt viel zu wenig, zumal es so einiges zu entdecken gab.
Wir probierten hier bei Walmart das erste mal das bezahlen mit der Visa Card aus. Einfach die Karte durchgezogen und eine Digitale Unterschrift auf einem kleinen "Grafiktablett" abgegeben: Fertig ! So einfach kann bezahlen sein.
10:25 Uhr
"Keith" machte mit uns eine Einführung in "Jazz", erklärte uns die verschiedenen Stilrichtungen und spielte dazu diverse Musikvideos auf dem Bord TV ab.
11:50 Uhr
Mittagspause in Jackson. Wir gehen zu Chick-A-Filet. Im Smith Park gegenüber ist ein "Fine Arts & Crafts" Festival mit einem Entenrennen - Leider hatten wir nicht genug Zeit dort mit zu machen. Eine WC Möglichkeit war beim Marriot Hotel vorhanden.
Wer noch Briefmarken brauchte konnte welche bei Keith kaufen, er war in der Mittagspause extra bei der Post.
Es regnete junge Hunde ! - Wir waren froh IM Bus zu sitzen. "Keith" erklärte uns einiges über das entstehen von Hurricans (nicht zu verwechseln mit dem Getränk) und spielte einen Videofilm über den Hurrican Kathrina ab - damit man sich mal ein Bild davon machen konnte, was für Naturgewalten hier einzug hielten.
Das Wetter klärte aber immer mehr auf, und bald lächelte uns schon die Sonne entgegen.
14:26 Uhr
WC Pause an dem Besucherzentrum von Louisiana. Hier gab es Gratis Kaffee der von vielen Mitreisenden Dankbar entgegengenommen wurde, Informationsmaterial über die Umgebung und immer ein Lächeln... 8-)
Auf dem Weg nach New Orleans war viel Schwammland zu sehen, viel Hochwasser. Etwas Mulmig war einem schon, zumal in den Nachrichten immer vor weiteren Hochwasser gewarnt wurde.
16:42 Uhr
Ankunft am Hotel Hampton Inn in New Orleans, Einchecken, Der Aufzug funktionierte nur mit Zimmerkarte, teilweise war es ein ziemliches Glücksspiel.
Der WIFI Code war wieder auf der Zimmerkarte aufgedruckt - so konnte man gleich lossurfen und schauen was es in der Gegend zu entdecken gab.
Frühstück war dieses mal inklusive und in der 4 Etage angesiedelt, also nur mit dem Glücksspiel Aufzug erreichbar.
Abendessen in der ersten Sitzung. Das Schiff, lag noch im Hafen während wir das Essen ala "Massenabfertigung" genießen konnten - aber "Keith" hatte uns ja vorgewarnt.
Es gab Fisch, Schwein, Hühnchen, Pekanreis, Shrimps, Nudeln, Salat, Gemüse, Apfelkuchen, Brotkuchen...
Nichts besonderes und eher Kantinenflair - uns ging es eher um die Fahrt, als um das Essen.
Trotz allem war ein Riesenandrang im Restaurant und das Personal hatte allerhand zu tun.
19:15 Uhr
Nach dem Essen legte das Schiff ab und die zweite Gruppe "durfte" essen gehen.
Wir hatten nun Zeit das Schiff zu inspizieren, der Maschinenraum war durchaus sehenswert, aber auch das drumherum, wie die Dixieland Band an Bord kann sich sehen lassen.
Als das Schiff an der Abfahrtsstelle wieder anlegte konnte man beim Ausgang für "nur" 20 US Dollar ein Foto kaufen, welches beim Betreten des Schiffes gemacht wurde.
Die Qualität war ganz gut. Hiermit endet der Fakultative Ausflug. Wer zurück zum Hotel wollte wird mit dem Bus zurück gebracht.
Wir sind hier unten geblieben und wollten auf eigene Faust zurück gehen. War ja nicht weit zu Fuß, und es gab viel zu sehen.
Ende des Fakultativen Ausfluges: Mississippi Dampfer
21:20 Uhr
Wir schlenderten noch ein wenig durch das nächtliche New Orleans, plünderten die Souvenirläden bis zur Bourbon Street, welches einen stark an die Herbert Straße in Hamburg erinnert, nur sehr viel schlimmer.
Dann sahen Wir uns noch diverse Straßenumzüge mit lauter Musik an und versuchten New Orleans auf uns wirken zu lassen.
Man fährt ja mit gewissen Vorstellungen in manche Gegenden, aber so hatten wir uns die Stadt nicht vorgestellt.
Weiter entfernt von der Bourbon Street war "Tote Hose", die Stadt war wie ausgestorben. Hier war alles wie schon in Memphis oder Nashville um einen kleinen Bereich konzentriert.