In dieser Gegend einen Parkplatz für unseren Bus zu bekommen war sehr schwierig. "Heidi" führte uns zum Weissen Haus und wir liefen zusammen mit Ihr einmal um das Gelände des Weissen Hauses durch den President’s Park und bekamen so auch die Sachen zu sehen, die wir 2009 nicht gesehen haben. wie z.b. die Vorderseite des Weissen Hauses bei Tag und der Gemüsegarten 8-). Aber auch hinten, am Blair Haus, dem Gästehaus des Weisen Hauses kamen wir vorbei.
Die Polizei war hier überall Präsent, man spürte förmlich wie man beobachtet wurde.
Conchita hat immer noch Ihr Lager gegenüber des Weissen Hauses aufgeschlagen, nur dieses mal war Sie nicht da. Stattdessen war ein "Vertreter" mit einem Samsung Laptop im Zelt - und hielt die "Stellung".
Wir wurden am SmithsonienNational Air and Space Museum abgesetzt. Wer wieder in das Hotel wollte konnte jetzt mit dem Reiseleiter zurückfahren, oder hier bleiben und Washington entdecken.
12:45 Uhr
Wir besuchten wie schon 2009 das National Air and Space Museum - blieben dieses mal aber nicht lange weil wir noch anderes sehen wollten und die wenige Zeit ausgenutzt werden sollte.
Trotz allem ist dieses Museum immer wieder sehens- und Erlebenswert. Wir gehen gerne hier rein.
Vom Old Post Office Pavillon, so sagte man uns, sollte man einen schönen und vor allem kostenlosen Blick über Washington haben.
Wir hatten das Old Post Office zwar schnell gefunden, aber beim Betreten wurde wieder einmal wie fast überall alles durchsucht und durchleuchtet.
Die Fahrt auf den Turm war wirklich kostenlos, und man hatte einen recht schönen Rundumblick. Die Metallstäbe hier oben beim Ausguck durfte man NICHT berühren, sonst gab es sofort eine Ermahnung - da hier jemand sehr gut aufpasste.
Unten im Old Post Office gab es einen "Foodcourt" wo man diverse Fastfood relativ in Ruhe genießen konnte - teilweise recht Lecker und mit Life Musik...
15:09 Uhr
Wir gingen am Federal Bureau of Investigation (J.Edgar Hoover Building FBI) vorbei. Eigentlich nichts besonderes, aber man muss es ja mal gesehen haben. Eigentlich darf man hier nicht fotografieren, aber es kümmert sich niemand darum 8-) - Wir auch nicht.
Kurz hinter dem FBI war auch schon The Marine Navy Memorial, an welchem wir noch stehen blieben, da wir ein wenig unschlüssig waren wo wir hingehen sollten.
Es ist auch nicht leicht 3 Leute unter einen Hut zu bringen.
Eigentlich wollten wir noch ins Spy Museum, aber das heben wir uns wohl für später auf...
Nach vielen hin und her und unkoordinierten rumlaufen, gingen wir zum Washington Monument, hier versuchte ein Paraglider seinen Schirm aufzuspannen und loszufliegen was aber durch die Sicherheitskräfte schnell unterbunden wurde.
Da wir schon auf dem Postturm waren, hatten wir keine Lust uns hier noch anzustellen um Washington von Oben zu sehen, so guckten wir uns dieses "Bauwerk" nur von unten an.
Irgendwie war dieses Museum nicht so "unser Ding" und wir kamen nach nur 20 Minuten wieder heraus - evtl haben wir auch nur andere Erwartungen gehabt. Hier waren zwar auch gewaltige und Interessante Ausstellungsstücke, aber irgendwie hatten wir gerade keine Lust auf Amerikanische Geschichte... - wenn man wenig Zeit hat, muss man sich gut Überlegen was man konkret sehen möchte...
Hier wurde viel umgebaut und dieses mal guckten wir uns auch den Hope Diamanten an, von dem wir irgendwie enttäuscht waren - wir hatten einen "größeren" Klunker erwartet.
Ansonsten ein sehr empfehlenswertes Museum wo wohl jeder so einiges aus dem Film "Nachts im Museum" wieder erkennen wird. Hier blieben wir dann auch bis zum Betriebsschluss...
19:45 Uhr
Wir machten die Rückfahrt zum Hotel mit der Washington Metro Red Line. Es gab zwar noch andere Linien, aber diese fuhr direkt ohne Umsteigen bis zu unserem Hotel. Die Bahnen fuhren hier alle 15 Minuten und vorn an den Bahnen stand auch die aktuelle Linie dran so das man nicht aus versehen in eine falsche Bahn einstieg.
Man ging die Treppen/Rolltreppen hinunter und kam dann an einen Automaten, dort wählte man zuerst mal auf einer gedruckten Liste am Automaten sein Ziel aus und sah dort auch die kosten dafür.
Dann tippte man auf ein "Single Farecard" und es wurde als Grundpreis 20 US Dollar angezeigt; diesen Betrag reduzierte man mit der "-" Taste so lange bis man bei seinem Fahrpreis (bei uns 2,2 US Dollar) angekommen war und bezahlte auch diesen Betrag. Heraus kam ein kleines elektronisches Ticket welches man zum Betreten des Bahnsteiges benötigte und welches man weiterhin aufheben musste um nach der Fahrt auch wieder aus der Station raus zu kommen.
Sollte man zu weit Fahren war es auch kein Problem, so konnte man dann am Ausgang dann "Nachzahlen".