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Die "Hannibal" Tour der TUI, und wie wir diese 55 Dinar (ca. 34 Euro) teure Tour erlebt haben. Wie immer kommt es bei jeder Tour darauf an, wieviele Leute gebucht haben und wie gut der Reiseleiter ist. Auf beides hat man leider keinen Einfluß.
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Abfahrt am Hotel und einsammeln weiterer Gäste an anderen verschiedenen Hotels. Eine Stunde später waren wir auch endlich komplett und fuhren in richtung Tunis. |
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Ankunft beim Bardo Museum. Zu aller erst mussten wir mal wieder für ein Dinar eine Fotoerlaubnis kaufen. In dem Museum konnte man sich die Äußerungen des Reiseführers anhören oder auf eigene Faust das Museum erkunden, auf eigene Faust sah man alles, wenn man beim Reiseführer blieb bekam man zwar das eine oder andere Geschichtliche mit, aber man sah wenig vom Museum.
WISSENSWERTES ZUM BARDO MUSEUM:
Das Bardo Museum oder auch "Musée du Bardo" hat einen Weltruf wegen der umfangreichen Sammlung von Mosaiken von der Steinzeit über die Punische Zeit bis zu Römsisch, Christlichen, und Islamischen Epoche. Beeindruckend ist vor allem ein gigantisches Mosaik "Triumph des Neptun", welches den Fußboden des Kuppelsaals einnimmt.
Gegen 10:40 Uhr ging es schon weiter, nachdem man die fliegenden Händler vor dem Bus abgeschüttelt hatte, die Ihre Waren als "Billiger als Aldi" und "Billiger als Lidl" anpriesen. Immerhin boten Sie auch kleine Trommeln für nur 1 Dinar an 8-). Als keiner was kaufen wollte kam als einziger kommentar: "Die Deutschen sind Unmusikalisch", na ja, ok, mag er recht haben, ich kann mit damit leben. |
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Ankunft in Tunis.
Wir hatten bis 12:45 Uhr Freizeit um die Hauptstraße und die Souks zu erkunden.
Zeitlich ist das leider sehr eng bemessen da allein der Fußweg runter bis zu den Souks schon 15 Minuten in Anspruch nimmt. Und zu unserem Treffpunkt bei Hotel de Luk benötigt man ja auch die gleiche Zeit zurück 8-(.
Das bunte Treiben in den engen Gassen sollte man sich einmal antun, es ist schon recht urig. Mittendrin gibt es auch ein paar typische "Cafés" wo man in ruhe Thè a la mente genießen oder Wasserpfeife probieren kann.
Ansonsten ist hier hartes Handeln angesagt, zumal die Händler auch hier ihre Ware an den Mann bringen wollen.
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Mittagessen im "Hotel du Luk", welches aussieht wie eine falsch ausgestellte Pyramide. Auch hier war die typische Touristen Massenabfertigung, auch wenn das Essen in Buffetform vorlag. Hätte man vorher gewusst das es erst um 13:25 Uhr weiter ging, wäre man irgendwo in Tunis essen gegangen, das hätte mehr gebracht. Ansonsten gab es auch hier noch eine WC möglichkeit. |
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Ankunft in Karthago.
Karthago an sich ist nicht so toll, obwohl es wohl darauf an kommt, wieviel Zeit und interesse man dafür mit bringt. Es ist sehr bekannt, jeder will mal hin, aber das was man dort sieht haut einen nicht unbedingt um, es ist doch ziemlich unspektakulär; Dougga bietet hier mehr für das Auge 8-). Evtl. lag es an unserem Reiseführer, oder an der kurzen Zeit, die wir vor Ort Zeit hatten, oder am Wetter. Karthago war nicht so unser "Ding", da gibt es hübschere Ruinen 8-)
WISSENSWERTES ZU KARTHAGO:
Karthago wurde ursprünglich von den Phöniziern besiedelt, von den Römern erobert und mit Thermen, Theatern und einer Arena hinterlassen. Geschichtlich hat jeder davon schon einmal gehört, und sei es nur aus einigen geschichtlichen Filmen. |
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Ankunft in Sidi Bou Said.
Hier hat man die Wahl ob man entweder zusammen mit dem Reiseleiter für 2,5 Dinar oder später allein für 3 Dinar ohne eine riesige Touristengruppe ein Haus (von August Macke) von innen besichtigen will. In dem Eintrittsgeld ist natürlich ein Thè a la mente eingeschlossen. Das ganze muß man sich nicht anschauen, da der Ort auch einiges zu bieten hat, er ist komplett in Blau und Weiß gehalten ist, ähnlich dem Ort "IA" auf Santorin. Kaufen sollte man in Sidi Bou Said nicht viel, die Preise sind dort sehr überzogen, und auch hier versuchen die Händler ihre Waren mehr als nur Anzupreisen.
Alles in allem ist es aber recht nett in Sidi Bou Said. Leider ist man von der ganzen Fahrt dermassen erschlagen das man froh ist wenn man sich irgendwo mal hinsetzen kann. Auch die Kurze Zeit vor Ort ist eigentlich wie überall immer ein Ärgerniss, da man sich entscheiden muss, ob man Shoppen oder Fotografieren will, oder einfach nur den Ort genießen. Aber zumindest lernt man durch diese Fahrt die Gegend kennen und weiß was sich lohnt, und was nicht. |
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Nach eineinhalb Stunden Rückfahrt kamen wir wieder an unserem Hotel an. |
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