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Nachdem wir im Vorfeld schon viel über diesen Park gelesen hatten, buchten wir bei der hiesigen TUI Reiseleitung diesen Ausflug. Wir bekamen einen Eintrittskartengutschein, den man dann an irgend einen Tag vor Ort einlösen kann.
Den Transfer zum etwas weiter entfernten Park mußte man selber organisieren, da die TUI-Reiseleitung keine Ambitionen hatte, den XCaret-Shuttle-Bus anzufordern (Wir haben erst im Nachhinein herausgefunden das man den kostenlos ordern kann). Der holt nämlich auf Bestellung der Reiseleiter die Gäste direkt vom Hotel ab. Wir sind also zum Taxi-Stand auf dem Hotelparkplatz. Wir handelten den Fahrpreis aus, 10 US-$, mehr darf die Strecke nicht kosten und los ging es dann um 10:30 Uhr. |
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Das Taxifahren in Mexiko ist etwas gewöhnungsbedürftig: Die Ausfahrt vom Riu Playacar ist so blöd gebaut, das, wenn man auf die Autobahn links in Richtung XCharet fahren möchte, man erst rechts abbiegen muß, quer durch Playa del Carmen fährt, einen Kreisel durchquert, um dann ca. 6 Minuten später auf der selben Höhe der Ausfahrt wieder herauszukommen, und das nur, weil hier eine Linksabbiegerspur vergessen wurde zu planen. Dann das nächste Kuriosum: Das Taxi verlässt. die Autobahn und hält an einer Art "Zollstation" an. Dort wird die Taxinummer aufgeschrieben, Anzahl der Fahrgäste, Abfahrtsort und Ziel der Taxifahrt. Wir kamen uns schon etwas seltsam vor, was hatte der Taxifahrer der eindeutig Fussballfan war wohl mit uns vor ?
Erst als die Statistik erledigt war, ging die Fahrt weiter. Unser Fahrer grinste uns nur an und sagte: “Statistica“ und gab Gas. Dann waren wir nach 25 Minuten Fahrzeit endlich da, und der Fahrer erklärte uns freundlich den Weg zum Eingang und fragte ob wir zu einer bestimmten Zeit abgeholt werden möchten. Da wir aber noch nicht wußten wie lange wir da bleiben, mußten wir das verneinen, wir wussten ja nicht was uns konkret erwartete... |
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XCharet ist eine Art "Ausgrabungsstätte", um die herum ein kompletter Freizeitpark im Ökologischen Stil gebaut wurde, zumindest wird es überall so beworben.
In XCharet kann man mit Delfinen schwimmen, durch Grotten schnorcheln, Unter Wasser schwimmen, oder sich einfach im Wasser treiben lassen..., relaxen, Tiere betrachten und sich einfach Wohlfühlen ist angesagt.
Alles natürlich extra gegen Bares . Der Eintritt lag schon bei 49 US-Dollar, und somit erwartete man eigentlich das irgendwas auch mit "drin" ist, ist aber nicht. |
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In den ersten 45 Minuten fühlten wir uns völlig verarscht, da die Anlage dermaßen verwinkelt ist das man so gut wie nichts findet, und wenn dann noch eine Italienische Reisegruppe vor sich hat, und auf den wegen nicht voran kommt, kocht in einem langsam die Wut und Enttäuschung hoch, zumal mal außer Touristen nichts zu sehen bekommt. Menschenmassen schieben sich Grüpchenweise durch die Gegend und wer Panik in großen Gruppen hat will hier nur wieder raus.
Im Vergleich mit dem Loro Parque auf Teneriffa, schneidet XCharet auf den ersten Blick erheblich schlechter ab, aber nur auf den ersten Blick. |
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Regen hatten wir viel an diesem Tag, doch wir hatten immer Glück, das in der Nähe etwas zum unterstellen war. Den ersten Regenguß bemerkten wir zuerst gar nicht, da wir neben einer Fontäne saßen, Mittag gegessen haben (Essen ist vor Ort ziemlich Teuer (Wo ist das nicht?), aber mit einer Tüte Chips und 2 Pepsis kann man auch überleben) und daher das Plätschern gar nicht bemerkten. Erst als es unter unserem Sonnenschirm feucht wurde, bemerkten wir, das dass Regen war.
Der zweite Guss kam pünktlich vor der Rodeo-Show, so dass wir uns unter ein Scheunendach retten konnten. |
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Der Eintritt in Höhe von 49 US-Dollar ist heftig !- aber wenn man bedenkt das in dem Eintrittsgeld auch noch die Abendshow von 2 Stunden und 15 Minuten mit drin ist, die wirklich klasse ist (aber nur in der Woche!), dann lächelt man über diese 49 Dollar nur noch, schließlich bezahlt man bei uns daheim für ein Musical schon um so einiges mehr.  |
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Eine Fotogalerie des Parks kann man hier anschauen
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Der schlimmste Regenguß kam jedoch pünktlich mit Beginn der Abendshow. Es fing an zu stürmen, es donnerte und der Regen suchte sich seinen Weg sogar durch das Arenadach hindurch. Nachdem wir einige Tropfen abbekamen, holten wir unsere Handtücher aus dem Rucksack, legten die auf unsere kalten nassen Beine und mümmelten uns ein. Andere haben die Show deshalb verlassen, aber wir ließen uns die Show von so etwas nicht verderben. Selbst die Mitwirkenden in der Show bekamen einige Tropfen ab, und reagierten mehr oder weniger komisch auf den Regen von oben. |
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Die besten Plätze bei der Show sind direkt gegenüber den Essplätzen (die man für 29 Dollar extra buchen kann). Wir saßen direkt in der Mitte in der vordersten Reihe und hatten eine super Sicht und niemanden vor uns..., und das beste: Wir haben keinen Dollar dazu bezahlt 8-)
Bei der Abendshow wird die Geschichte Mexikos Musikalisch erzählt, durch die Jahrhunderte von den Mayas, zu den Spanischen Eroberern bis zur Heutezeit. Die Akrobatik, und das ganze drumherum ist Atemberaubend! - Sollten wir noch mal nach Mexico fahren werden wir auf jeden fall noch einmal in diesen Park gehen und die dortige Show noch einmal genießen. Der Höhepunkt ist mitunter das Uralte Maya "Ballspiel" mit einem Feuerball. Leider auf Fotos kaum festzuhalten. Nach so einem langen Tag gingen auch die letzten Akku Reserven langsam zu neige, kaum zu reden von genug Speicherplatz. |
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Eine Fotogalerie der Abendshow kann man hier anschauen |
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Vor der Rückfahrt hatten wir ein wenig Angst, da wir mitbekommen haben, das nach der großen Show der Park geschlossen wird, und somit alle gleichzeitig hinausstürmen werden. 
Aber wir wurden sehr positiv überrascht. Wir gingen mit der ganzen Meute und schummelten uns durch den Nebeneingang zum Parkplatz durch. Dort standen alle Taxifahrer und warteten auf Kundschaft. Einige Fahrer liefen auch in die Menge und riefen Taxi, Taxi. Wir krallten uns also den erst besten Fahrer, verhandelten wieder den Preis und fuhren zurück ins Hotel. |
Durch den starken Regen waren einige Unfälle auf der Strecke, so dass man echt den Horror bekommen konnte. Bei einem Unfall mit zwei Taxen sah es echt so übel aus, das da keiner lebend rausgekommen sein dürfte. Doch die beiden Krankenwagen fuhren dann mit Blaulicht und Sirene los und heizten über die Autobahn. Mitten auf der Strecke machte der eine das Blaulicht aus und fuhr mit normaler Geschwindigkeit weiter, da war es wohl doch zu spät. Unseren Fahrer kümmerte das wenig und heizte trotz nasser Fahrbahn ungehindert weiter.
Um 20:15 Uhr kamen wir dann nach unglaublichen 15 Minuten Fahrt wieder heile im Hotel an. |
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