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U-Boot Tour Atlantis vor der Insel Cozumel
 

Am 14.01.2005 warteten wir um 07:30 Uhr am Einkaufszentrum Playacar.

Der Tag begann so, wie der vorherige aufgehört hatte: mit Regen.

Leicht durchnäßt kamen wir am Treffpunkt an und warteten erstmal auf die Dinge die nun kamen sollten. Dann kam ein Auto angebraust und der Fahrer rief: Atlantis???? Plötzlich meldeten sich noch mehr Leute, die rund um das Shoppingcenter unter irgendwelchen Marquisen Schutz gesucht hatten. Er stieg aus und wir versammelten uns unter einem größeren Dach und besprachen den Ablauf des heutigen Ausfluges. Nach Namensnennung bekam jeder den gelben Atlantis Aufkleber auf sein T-Shirt geklebt, damit die Gruppe immer schön erkennbar ist. Dann kamen viele Taxen und wir wurden immer zu viert in ein Taxi verfrachtet, das uns zum Hafen von Playa del Carmen brachte. Dort bekamen wir unsere Fährentickets und ab auf die Fähre.

Diese legte um 08:00 Uhr ab und um 08:30 Uhr kamen wir auf Cozumel an. Die Überfahrt war wetterbedingt für einige nicht so ganz angenehm.

Im Hafen von Cozumel stiegen wir wieder in Taxen ein, die uns zum Hauptquartier des Atlantis-Veranstalters fuhr, wo wir dann um 08:45 Uhr ankamen Dort gaben wir unsere Rucksäcke ab, nutzen den Aufenthalt zur letzten Klopause und bekamen das U-Boot und die Rettungs/Notfallvorschriften erklärt.

Danach wurden Fotos gemacht (falls wir absaufen, wissen sie wenigstens wer an Bord war) und dann ging es um 09:00 Uhr auf die "Anna", ein kleines Zubringerboot, das uns zum U-Boot bringen sollte, da dieses auf hoher See verankert liegt. Unsere Reisegruppe bestand aus ca. 24 Deutschen Touristen und dann kamen noch 20 Amerikaner dazu, die eine Karibik-Kreuzfahrt machen und diese Tour als Landausflug gebucht hatten.

Um 09.35 Uhr kamen wir an und checkten einzeln in das U-Boot ein. Jeder hatte einen eigenen Fensterplatz und los ging es. Wir hatten ein sehr nettes älteres Ehepaar aus Pennsylvania als Sitznachbarn, die ganz begeistert waren, wo wir herkommen, denn bei ihnen gibt es auch ein Han(n)over im Bundesstaat. Die beiden haben uns dann auch den Glauben an nette Amerikaner zurückgegeben.

 

Wir fuhren dann langsam los, sahen einige Fische und um 09:50 Uhr waren wir am Riff im Naturpark Chankanab angekommen. Dort ging es dann richtig los mit der Unterwasserwelt:

(Barrakudas), 3 Caribbean Reef Sharks(Riffhaie), Yellow Stingray(Stachelrochen), 1 Seasturtle (Meeresschildkröten),1 Diver(Taucher), Blue Tang, Gray Snapper, Horse-eye-Jacks

Wir tauchten bis auf 111 Feet , das entspricht etwa 37 m, ist schon ein merkwürdiges Gefühl, aber wenn man da aus dem Bullauge schaut und die Fische und das alles sieht, vergisst man ganz schnell, das dort so viel Wasser über einem ist.

Da das U-Boot kein Aussenlicht eingeschaltet hatte, verschwanden nach einigen Metern immer mehr die Farben, bis nur noch Blau vorherschte...

Fotogalerie
Eine Fotogalerie kann man hier anschauen

Um 11:00 Uhr waren wir wieder auf der "Anna" und traten die Heimfahrt an. Wir bekamen noch O-Saft, da die Luft im U-Boot auf Grund der Klimaanlage so trocken war, damit die Schleimhäute nicht austrocknen.

Vorbei an den riesigen Kreuzfahrtschiffen, die jetzt alle schön der Reihe nach angelegt hatten, fuhren wir wieder zurück zum Hafen.

Dort bekamen wir unsere Sachen wieder, die Tauchurkunden ausgehändigt und dann wieder mit dem Taxi zum Hauptanlegehafen von Cozumel. Dort konnten wir dann tun und lassen was wir wollten, denn das Rückfahrtticket galt den ganzen Tag. Also zogen wir los um Cozumel zu erkunden. Eigentlich wollten wir den Naturpark erkunden, aber dort darf man nur mit Leihwagen oder Taxi hin, und alle Taxen nehmen für eine Fahrt zu einem beliebigen Naturpark pauschal 40 US-$-, wirklich Dollar, nicht Pesos, und das war es uns nicht wert. So blieben wir in der Nähe des Hafens.

Isla Cozumel welche von Playa del Carmen innerhalb von 25 Minuten per Fähre erreichbar ist (20 Pesos), ist eine interessante kleine Insel, die rein für US Touristen geschaffen worden zu sein scheint. So gut wie niemand spricht Deutsch oder Spanisch, wenn man es mal mit Spanisch versucht wird man fast ausgelacht (trotz richtiger Aussprache). Irgendwie rechnen die Abzocker und Einheimischen ausschließlich mit Amerikanern.

Auf dem Hauptplatz ist Kneipe an Kneipe und Basar neben Basar, überall wird man angesprochen um etwas zu kaufen. Nach spätestens 10 Minuten hat man die Schnauze voll.

Gut das alle volle Stunde eine Fähre wieder zurück fährt.

Cozumel bietet lt. Reiseführer aber sehr viel mehr als nur das bischen Abzocke hier am Hafen..., leider haben wir keinen Geldscheisser und müssen uns ein bischen Einschränken...

Hier gibt es eine kleine Fotogalerie von unserem kleinen Aufenthalt.

 

 
Ende der Tour