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Ek Balam
 

Ruinen und Tempelanlagen gibt es in Mexico wie Sand am Meer. Auch diese Tour haben wir bei der TUI gebucht.

 

Am 13.01.2005 wurden wir um 07:30 Uhr am Hotel abgeholt und die Fahrt ging sofort in Richtung Ek Balam los. 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr bekamen wir eine geführte Besichtigung in Ek Balam.

Man schlendert durch die komplette Ruine, vorbei am Ballspielplatz und der Höhepunkt ist eindeutig das größte Monument vor Ort...

Die Besteigung der 45m hohen und mit 120 Stufen ausgestatteten Tempelanlage ist sehr anstrengend. Oben angekommen hört man nur noch den Wind pusten und sein Herz Schlagen 8-).
Sehr interessant ist auch auf halber Höhe die Ornamente und Figuren die in Stein gehauen sind. Also wie immer Steine, Steine und Steine..., aber alles sehr gut erhalten /restauriert.

Für das Filmen vor Ort in der Anlage benötigt man wie überall eine Filmerlaubnis (30 Pesos).

Fotogalerie
Eine Fotogalerie kann man hier anschauen
 

 

Von dort aus ging es zur Cenote Dzitnup, wo man für das Filmen in der Cenote 30 Pesos bezahlen soll. Hier waren wir nur kurz von 12:05 Uhr bis 12:40 Uhr. Die Cenote ist angeblich eine mit der schönsten, aber so prall fanden wir sie nicht. Die Bettelnden Kinder auf dem Weg runter gingen einen schon etwas mehr auf den Geist. Den darf man aber nichts abkaufen oder Geld geben, damit die Eltern nicht merken das es was bringt und die Kinder weiter zum betteln geschickt werden, anstatt in die Schule.
Der Armut begegnet man überall im Land, da muß man drüber weg sehen, denn trotz der hohen Armut geht es den Leuten gut.

Oben gibt es noch einen kleinen "Zoo" wo einige Tiere in wirklich miesen Behältnisen gehalten werden.

 

 

Von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr gab es einen kurzem Stop in Valladolid zum Mittagessen im "El Meson del Marque" mit moderaten Getränkepreisen (1 0,3l Cola = 1 US Dollar) und anschließend gab es noch eine halbe Stunde Freizeit zum Bummeln und um Valladolid zu entdecken.

Rings um den Park wurden von Einheimischen waren aller Art, überwiegend Tischdecken und Hängematten angeboten. Unser Bus holte uns direkt am Park ab und weiter ging die Fahrt.

 

 

 

15:00 Uhr bis 15:15 Uhr.

Als letzte Station wurde noch ein "Maya Dorf" besucht, wo man sich im ersten Augenblick wie ein Störenfried vorkommt. Man kann die ärmlichen Verhältnisse einer Familie begutachten und das beim rausgehen mit "One Dollar" oder auch mehr honorieren.

Der Wohnraum besteht aus einem Esstisch, voll gepackt mit Lebens mitteln, und einer Hängematte in der das Ehepaar schläft. Hängematten sind besonders praktisch bei Kindern, die noch in die Hosen machen: am nächsten Morgen braucht im Falle eines Falles nur der Boden gewischt werden, die Hängematte wird gewaschen, aufgehängt und ist abends wieder trocken. Und das Kind bekommt keinen wunden Popo.

In der „Küche“ bereitet die älteste Tochter Maisfladen zu, während ihre Brüder die Luftballons begutachten die von den Touristen da gelassen worden sind.

Dann kam der Innenhof, in dem Hühner und Truthähne leben, der aber auch zum Wäschewaschen, wie die Oma des Hauses anhand einer Waschvorführung in der Blechwanne zeigt, (Foto beim Waschen 1US-$) benutzt wird. Und Kreuz und quer sind Wäscheleinen gespannt.

Auf meiner Nachfrage wem das Grundstück gehört, hat die Reiseleiterin erklärt, es handele sich um Eigentum das vom Staat an die ärmlichen Leute übergeben worden ist, um es weiter unter den Einheimischen zu verteilen; Irgendwie wurde das mit den verteilen noch nicht so stark in Angriff genommen, und bei der menge an Tieren und Gerätschaften scheint es sich nicht wirklich um richtig armen Leute zu handeln, zumal dort fast täglich ein Bus anhält und das typische arme Ambiente gewahrt bleiben muß, damit die Leute weiterhin 1 Dollar abdrücken. Steuern zahlen die Leute auch nicht, und irgendwo im Internet hatte ich mal gelesen das genau bei den Leuten einen Playstation1 CD rumgelegen haben soll...

Soll sich jeder seinen Teil denken...

Von hier ging es wieder direkt zurück zu den Hotels...

 
 
Ende der Tour...