15:00 Uhr bis 15:15 Uhr.
Als letzte Station wurde noch ein "Maya Dorf" besucht, wo man sich im ersten Augenblick wie ein Störenfried vorkommt. Man kann die ärmlichen Verhältnisse einer Familie begutachten und das beim rausgehen mit "One Dollar" oder auch mehr honorieren.
Der Wohnraum besteht aus einem Esstisch, voll gepackt mit Lebens mitteln, und einer Hängematte in der das Ehepaar schläft. Hängematten sind besonders praktisch bei Kindern, die noch in die Hosen machen: am nächsten Morgen braucht im Falle eines Falles nur der Boden gewischt werden, die Hängematte wird gewaschen, aufgehängt und ist abends wieder trocken. Und das Kind bekommt keinen wunden Popo.
In der „Küche“ bereitet die älteste Tochter Maisfladen zu, während ihre Brüder die Luftballons begutachten die von den Touristen da gelassen worden sind.
Dann kam der Innenhof, in dem Hühner und Truthähne leben, der aber auch zum Wäschewaschen, wie die Oma des Hauses anhand einer Waschvorführung in der Blechwanne zeigt, (Foto beim Waschen 1US-$) benutzt wird. Und Kreuz und quer sind Wäscheleinen gespannt.
Auf meiner Nachfrage wem das Grundstück gehört, hat die Reiseleiterin erklärt, es handele sich um Eigentum das vom Staat an die ärmlichen Leute übergeben worden ist, um es weiter unter den Einheimischen zu verteilen; Irgendwie wurde das mit den verteilen noch nicht so stark in Angriff genommen, und bei der menge an Tieren und Gerätschaften scheint es sich nicht wirklich um richtig armen Leute zu handeln, zumal dort fast täglich ein Bus anhält und das typische arme Ambiente gewahrt bleiben muß, damit die Leute weiterhin 1 Dollar abdrücken. Steuern zahlen die Leute auch nicht, und irgendwo im Internet hatte ich mal gelesen das genau bei den Leuten einen Playstation1 CD rumgelegen haben soll...
Soll sich jeder seinen Teil denken...
Von hier ging es wieder direkt zurück zu den Hotels... |