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Die Anreise
 
 

Urlaubsvorbereitung ist wichtig ! - Gerade bei Fernreisen, sollte man sich vorher Informieren, als statt erst später schlauer zu sein, wenn es schon zu spät ist (wie eigentlich bei fast allen Sachen).

Zur Einreise braucht man einen mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepaß, sowie ein Visum (welches man aber durch eine im Flugzeug erhältliche Touristenkarte ersetzen kann, die Touristenkarte ist beim Auswärtigen Amt auch schon vorher anforderbar (Dauert ca. 6 Wochen)).

Empfohlen werden kann durchaus eine Impfung gegen Hepatitis A und B (ca. 66 Euro pro Spritze/insgesamt 3 Spritzen) + Arzt Honorar, muß selber gezahlt werden, und sollte aller spätestens ein halbes Jahr vor der Reise erfolgen).

Man sollte sich vorher ca. 20 Dollar in 1 Dollar Scheinen zulegen, nur für Trinkgelder, den Rest kann man vor Ort von Euro zu besseren Kursen tauschen als Zuhause.

Die Anreise
Morgens um 04:15 Uhr wurden wir vom zuhause abgeholt und um 04:45 Uhr waren wir schon auf dem Hannoverschen Flughafen und warteten auf das einchecken und Borden.

Gegen 05:30 Uhr konnten wir durch den Koffercheck und endlich bei KLM einchecken. Unsere Koffer wurden im Piece Concept entgegengenommen (steht auf dem Tickets "PC), das heißt das pro Person 2 Gepäckstücke a 32 KG mitgenommen werden dürfen, zzgl 8 KG Handgepäck, 1 Fototasche, einen Laptop; aber Achtung, das Bandmaß eines Koffers (Länge+Breite+Höhe) darf 158 cm nicht überschreiten, sonst wird es als Übergepäck berechnet und das wird teuer.

Wie die aktuellen Gepäckgrenzen sind kann man Online beim jeweiligen Anbieter im Internet abrufen, da die sich ja ab und zu ändern. Jeder Anbieter legt dieses "Piece Concept" anders aus.

Unser Gepäck sollte einmal in Hannover aufgegeben über Amsterdam bis nach Cancun/Mexico weitergeleitet werden, wir haben drauf vertraut und wurden nicht enttäuscht. Andere Flugäste hatten nicht soviel Glück und vermissten vor Ort ihre Koffer...

Um 06:55 Uhr ging es mit einem KLM Cityhopper Richtung Amsterdam, wo wir dann 7 Stunden! Aufenthalt hatten 8-(. Man glaubt gar nicht wie schwer es ist 7 Stunden im Flughafen Gebäude rumzukriegen, ohne einen Laptop oder iPod sollte man solche Reisen nicht antreten.

Nach 7 Stunden Flughafen Hölle in denen man Holländische Souvenirs und unnützen Schrott zu überteuerten Preisen kaufen kann, ging es auch schon zum Einchecken beim MartinAir Gate (Wenn man es denn irgendwann gefunden hat), und kriegt dort dann auch schon die vermeintliche Touristenkarte ausgehändigt, die man während des Fluges ausfüllen muss.

Wir hatten damit gerechnet das einem an Board erklärt wird, wie die Karte, die in Englisch/Spanisch gehalten, ist ausgefüllt wird, aber Fehlanzeige ! Do it yourself hieß es !

 

 

Wir hatten uns schon gefragt warum alle Stewardessen von MartinAir und KLM Schals trugen, aber mittlerweile wissen wir warum:

Die Temperatur wird in den Fliegern dermaßen kühl gehalten das man sich wirklich warm anziehen sollten.

An Bord von MartinAir wurde nur Holländisch und Englisch gesprochen, und der Service war erstklassig -

Kein Vergleich mit einer deutschen Airline ! Verhungert und verdurstet ist dort niemand, und man konnte sich auch englische Filme anschauen. Dann ca 2 Stunden vor Ankunft wurden noch Zollerklärungen ausgeteilt in denen man angeben muss ob man was zu verzollendes einführt oder Lebensmittel dabei hat (Natürlich auch alles in Englisch und Spanisch).

Eine halbe Stunde vor der Landung wird noch der Fußboden mit einem Desinfektionsspray desinfiziert (angeblich "Harmless", naja,ok, wer es glaubt...), es stinkt ganz schön, ist aber angeblich Vorschrift. Wer noch Lebensmittel hat, hat jetzt noch Gelegenheit die im Flugzeug weg zu schmeißen oder noch schnell auf zu essen, da man nichts in das Land importieren darf.

Nach 11,5 Stunden Flug kamen wir auch endlich in Cancun an, wo man dann zu den Immigrationsschaltern musste und erst einmal seine Touristenkarte abzugeben und seinen Pass vorzuzeigen. Einen Teil der Touristenkarte bekam man zurück und muss man bei der Ausreise wieder vorlegen (Also gut drauf Aufpassen !). Dann ging es noch weiter zum Kofferband und das lange warten auf die Koffer;

Sollte man endlich irgendwann mal alle Koffer haben (in Amsterdam gehen angeblich viele Koffer verloren), geht es schon weiter zum Zoll. Dort stellt man sich brav an und gibt seine Zollerklärung ab, die anscheinend nicht wirklich jemand durchliest.

Dann muss man auf einen Knopf an einer Ampel drücken und wenn die Ampel "Grün" zeigt wird das Gepäck nur durchleuchtet und man kann passieren. Sollte die Ampel "Rot" zeigen, heisst es: Alles Auspacken ! Rot hatte dort eigentlich niemand, deswegen sollte man sich also keine sorgen machen.

Sowie man hinter dem Zoll rauskommt, wird man auch schon von Taxifahrern, Kofferträgern und Reiseanbietern bedrängt. Hier heisst es nur: Stur gerade durch und ab zu dem Anbieter den man gebucht hat, in unserem Fall also die TUI .

Von der "TUI Tante" am Flughafen (Sehr gute Organisation!) wurden wir prompt zum nächsten Kleintransporter weitergeleitet (VW Bus für 10 Leute), wo man dann auf die letzten Reisenden für das jeweilige Hotel wartet. Von allen Reisenden fehlte insgesamt nur 1 Koffer, also ist auf Amsterdam durchaus verlass 8-).

Hätte ein Mitreisender nicht noch den Feuerlöscher unter dem Sitz ausversehen betätigt, hätten wir sitzen bleiben können; So mussten wir noch einmal raus, und der Fahrer säuberte kurz das Auto, dann durften wir alle wieder rein.

Nach ca. 45 Minuten fahrt geht es dann schon ins RIU Tequila.

 
 
Endlich da...