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Jeep Safari Rio Canimar - Katamaran Tour - Varadero
 
     
23.04.2006
 
 
 

Die Katamaran-Tour zur Cayo Blanco

Diese Tour haben wir auch bei Meiers Weltreisen gebucht, alle anderen Anbieter boten die gleiche Tour auch für den gleichen Preis an. Uns wurde gesagt das es sich um eine rein Deutsche Tour handeln würde...

 

 
 
09:00 Uhr    

Die Abfahrt war um 09:00 Uhr geplant, und so saßen wir schon um 08:45 Uhr an der Lobby und hofften auf eine baldige Abholung.

Gegen 09:35 Uhr wurden wir endlich am Hotel abgeholt..., das liegt noch im bereich Cubanischer Pünktlichkeit.

 
 

 
 
09:35 Uhr    

Mit dem Bus geht es zum äußeren Ende von Varadero, im Bus lief gute alte 80er Jahre Musik...8-)

 
 

 
 
09:50 Uhr    

Ankunft im Hafen "Marina Gaviota".

Wir standen da alle nun rum, und warteten auf zuteilung des Katamarans, da keiner wußte wo die Leute aus unserem Bus hinsollten. Es kam nichts, niemand fühlte sich für uns zuständig, so das wir der masse folgten und an Bord der vor uns liegenden Katamarans gingen.

 
 



   
 
 
10:05 Uhr    

Abfahrt mit dem Katamaran, An Bord befanden sich 8 Deutsche, 2 Franzosen, und ca. 50 Spanier und Canadier. Es ist Proppevoll, uns ist schwer einen Platz an der Außenrehling zu bekommen. Getränke sind Inklusive, und auch hier wie überall auf Cuba wird alles in Plastikbechern serviert, die nach einmal benutzen weggeschmissen werden.

 
 

 
 
11:10 Uhr    

Schnorchelpause

Über einem kleinen Riff machte der Katamaran einen kleinen Stopp und wir hatten die Möglichkeit schnorcheln zu gehen. Hier lagen schon 2 weitere Katamarane vor Ort und überall herrschte schon ausgelassene Stimmung.


Im Prospekt stand: Schnorchelausrüstung Inclusive und so hatten viele nichts dabei. Was aber nicht dabei stand ist, dass sie nur 20 Schnorchel samt Brillen und Flossen hatten, so dass in drei Runden geschnorchelt werden mußte. So ertönte alle 15 Minuten ein Pfiff um die Leute aus dem Wasser zu holen. Es ist immer besser eine eigene Brille und Schnorchel dabei zu haben...


Unter Wasser konnte man sehr viele Fische und Korallen sehen, leider hat die Analoge Unterwasser Knipse keine brauchbaren Aufnahmen produziert...

Mit Brotkrumen wurden weitere Fische angelockt, und wer zum Schluß noch im Wasser war, hatte wohl die beste Sicht von allen, und wurde fast gefressen 8-)

FOTOGALERIE
 
 

 
 
12:45 Uhr    

Mittagspause bis 15 Uhr auf Cayo Blanco

Cayo-Blanco, eine kleine „einsame“ Insel mit einem wunderschönen, weißen Sandstrand.
Aus der Ferne sah es einsam und verlassen aus. Wir betraten die Insel und waren fast die einzigen Besucher hier am Strand, bis die mengen aus der Hütte rausströmten und den Strand füllten.


Gleich nach der Ankunft begann das Mittagessen. Dazu begaben wir uns in das Strandrestaurant, das eigentlich nur aus langen Tischen und Bänken mit einem Dach darüber bestand. Die Getränke mußte man sich an der Bar selber holen, wo es aber sehr sehr voll war und man lange warten mußte. Die Gerichte wurden „Wagenweise“ an den einzelnen Tischen verteilt. Es gab gemischte Fischteller und für alle nicht Fisch-Esser gab es Hühnchen. Dazu gab es Pommes und das war es auch schon. Das Essen viel in die Kategorie „Massentourismus pur“ und schmeckte dementsprechend schlecht.

 

FOTOGALERIE

Anschließen beschlossen wir den schönen Strand zu genießen und suchten uns ein einsames Plätzchen. Inzwischen waren noch 2 weitere Katamarane angekommen und der Strand wurde voller, so dass wir etwas weiter laufen mußten. Aber schon bald wurden wir fündig und gingen schwimmen. Das Wasser war vorn wärmer als die Luft, typische Badewannen Temperatur, und man konnte knapp 200m rein gehen und stand nur bis zu den Oberschenkeln im Wasser.
Leider machte unsere Sonnencreme uns einen Strich durch die Rechnung, so dass wir nach einer knappen Stunde in den Schatten gingen, da wir doch mächtig viel Sonne abbekommen hatten. Und das mit LSF 35.

Inzwischen war es Zeit, wieder zum Katamaran zurück zukehren. Aber Achtung. Man muß sich unbedingt den Namen merken, denn zur Abfahrtszeit lagen schon 8 Katamarane vor Anker und weiter hinten hat man weitere gesehen.
Unserer hieß „Explorer“ und wir machten uns auf den Weg zum Steg. Und spätestens jetzt ist nichts mehr von einer einsamen Insel zu merken. 8 Katamarane mit jeweils ca. 60 Leuten an Bord, und alle bevölkern den kleinen Strandabschnitt. Hier war es zeitweise voller, als am Ballermann 6 zur Hochsaison. Nur die Eimer mit Strohhalm fehlten, breit waren die meisten sowieso.

 

 
 
15:00 Uhr    

Weiterfahrt mit dem Katamaran, vorbei an vielen Mangroven. Es sollte zum Delfin schwimmen gehen.

 
 

 
 
15:45 Uhr    

Delphinarium

Mitten auf dem Meer befand sich ein Delphinarium, indem man mit den Delphinen schwimmen konnte.

Wir machten diese Tierquälerei nicht mit: Es waren drei kleine Becken mit jeweils 3 Delphinen und dann wurden immer 15 - 20 Leute zu den Delphinen ins Wasser geschickt, wobei diese Kunststücke vorführten ,dann die Touristen abküßten um sich dann streicheln zu lassen. Natürlich konnte man für 10 CUC dann ein Foto davon kaufen.


Die anderen Gäste fingen vor Rührung fast an zu heulen und schrieen immer nur „Sweet“, „Cute“ und bekamen sich nicht mehr ein.

Zum Schluß wurde noch Trinkgeld für den Trainer eingesammelt.

 

 
 
16:30 Uhr    

Bei der anschließenden Rückfahrt stieg der Alkoholpegel rasant an, so dass wir die letzte Stunde auf einer schwimmenden Disco verbrachten. Mit Trinkliedern und Polonaisen wurde der Alkoholverzehr noch gesteigert und am Schluß merkten einige noch nicht mal mehr, dass ihnen von hinten Bier in die Hose geschüttet wurde.

 
 

 
 
17:30 Uhr    

Ankunft im Hafen von Marina Gaviota. Ich frage nach welcher Bus zum Playa Varadero 1920 zurückfährt, und erhalte als Auskunft: "Der ist nicht da....", einfach da vorne ein weilchen warten."
Katja geht auch nochmal hin und fragt, uns wird einem Bus zugewiesen..., die wissen also auch nicht was sie tun.

 
 

 
 
17:35 Uhr    

Rückfahrt mit dem Bus, es läuft immer noch 80er Jahre Musik.

 
 

 
 
17:55 Uhr    

Ankunft im Hotel.

Jetzt mussten wir uns erst einmal von dieser Tour erholen und verdauen was einem dort geboten wurde.

 
 

   
   
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