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Dehli und Sehenswürdigkeiten
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Wecken...
Ab 09:30 Uhr, konnte man schon Frühstücken, was man auch total übermüdet machte. Schlafen konnte man irgendwie nicht. Entweder störten die Attacken der Mücken oder Sandfliegen, die Hellhörigkeit im Hotel, die ungewohnte Matratzen, oder die Zeitumstellung.
Wir fühlten uns wie gerädert. |
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Abfahrt am Hotel Pride Park Premier, im Bus wurden die Pässe von der Anmeldung verteilt. Sanju teilte uns mit, das Phönix das Rundreisenprogramm ab dem 5.11.2010 neu aufgelegt habe und so die Reihenfolge anders wäre, und er das Programm dadurch neu anpasst - Wir würden einiges mehr sehen, und an anderen Stellen mehr Zeit haben. Er gab uns "Tempelschuhe", die wir immer mal bei div. Tempelbesuchen dabei haben sollten.
Wir hängen allesammt an den Scheiben und schauen uns das Leben und Treiben auf den Straßen an, schließlich ist heute unser erster Tag bei Tageslicht in Indien und die Eindrücke prasseln nur so auf einem hernieder. Die Staus/Verkehr, das Gehupe, die Tuk Tuks, der Dunst (Smog ?) überall...
Ungläubig über das, was wir hier aus den Busfenstern beobachten können, schauen wir uns an. Bei manchen Erlebnissen wird auch nicht mehr gelacht. Man kann, das was man sieht, nicht beschreiben, und fotografieren kann / sollte man so etwas auch nicht.
Dann noch der Linksverkehr ! - den hatten wir gar nicht erst bemerkt. Wir dachten nur "irgendwas stimmt hier nicht". (Mussten wir uns erst mal dran gewöhnen, gerade beim Straße überqueren), Schlaglöcher und überall Dreck am Straßenrand, so extrem hatten wir uns Indien nicht vorgestellt. Man hatte zwar so einiges in Reiseführern gelesen und div. Dokumentationen gesehen, aber meist wird dort so einiges beschönigt. Auch die extreme Armut und die Slums gehen hart an die Grenze von dem was man gewohnt ist. Wer so etwas nicht ab kann, ist in diesem Land absolut falsch.
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Besuch des Qutb-Minaretts in Dehli.
Am Eingang standen kleine Karren und verkaufen selbstgemixte Getränke mit Limonen, man würde wegen des Wetters gerne zugreifen, aber man weiss genau das das der Magen wahrscheinlich nicht mitmacht und den rest des Tages ein WC von innen betrachtet.
Videofilmen in der Anlage kostete 25rp, Fotografieren war kostenlos.
Sanju führte uns durch den Qutb-Komplex, erklärte uns einiges und gab uns anschließend eine Fotofreizeit. Viele Schulgruppen in Schuluniformen waren hier unterwegs und schauen uns neugierig an.
Wir, die Touristen, die sonst immer alles angucken wuerden hier angestarrt wie die Exoten. Wir fotografierten nicht nur, sondern sind selbst das Motiv für die Inder vor Ort.
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Da viele Gäste noch kein Geld getauscht hatten (der Flughafen war sehr voll), steht natürlich die Frage nach einer Wechselstube mit einem guten Kurs im Raum .
Sanju organisierte das für uns. Wer hier wechseln wollte, konnte das tun.
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Wir fuhren an den Ministerien Gebäuden vorbei und umrunden den Brunnen mehrfach, so das jeder die Gebäude mal sehen konnte. Halten oder Aussteigen war hier nicht möglich, so drehten hier viele Touristenbusse ihre Runden um den Brunnen. |
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| N28.6128 E77.2058 |
N28.6129 E77.2089 |
| Hier haben die folgenden Ministerien ihren Sitz: Ministry of Defence (MoD), Ministry of Finance (MoF), Ministry of External Affairs (MEA), Ministry of Home Affairs (MHA), Prime Minister Office (PMO) |
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Besuch des Guru Dwara Bangla Saheb Sikh Tempels.
Wir mussten unsere Schuhe und Socken ausziehen, unser Haar bedecken (wir bekamen lustige orangefarbene Tücher), Zigaretten und Feuerzeuge waren auch nicht erlaubt !
Wir konnten uns die Küche und Essenszubereitung für die kostenlosen Speisungen anschauen, sowie den Tempel und die Anlage erkunden.
Sanju erklärt uns alles zu dieser Religion und gewährte uns noch eine Fotofreizeit.

Draußen vor der Tür wurden wir alle wieder durch die extreme Armut geschockt. Fliegende Händler boten Waren an und verfolgen uns bis zum Bus, bettelnde Kinder umrunden einen. Wir fuhren weiter in Richtung Alt-Dehli. |
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| N28.6267 E77.2090 |
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Kurzer Fotostop am Roten Fort in Dehli.
Sanju erklärt uns einiges zu diesem Bauwerk, aber er sagte das wir ein anderes Fort in Agra besuchen würden, welches weitaus schöner als dieses sei... |
N28.6518 E77.2375 |
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Besuch der Freitagsmoschee Jama Masjid in Dehli.
Da der Verkehr so extrem ist, die Straße gesperrt wurde, und um 16 Uhr das Gebet anfängt, ist es sehr voll, so müssen wir durch die Straßen zu Fuß bis zu Moschee wandern. Natürlich ist überall wo sich ein Tourist aufhält auch gleich ein Straßenhändler in der Nähe, und so werden uns auch hier unterwegs die exotischten Artikel angeboten.
Eine Fotoerlaubnis für die Freitagsmoschee lag bei 200rp, Fotohandys kosteten auch 200rp, Schuhe mussten ausgezogen werden und der Schuhwächter bekam ein entsprechendes Trinkgeld damit die Schuhe unserer Gruppe auch stehen blieben.
Wer nicht in Socken oder Barfuß durch die Moschee laufen wollte, konnte die Tempelschuhe, die uns Sanju gegeben hatte, verwenden.
Die Frauen bekamen einen "hübschen" Overall, damit die Schultern und Knie auf jeden Fall bedeckt sind (egal wie passend sie gekleidet waren!)
Die Moschee selber ist sehr gut besucht, auch viele Touristen waren hier, aber auch Inder, die uns als Fotomotiv ausgemacht hatten. Die Tempelschuhe waren sinnvoll, da überall Taubendreck ist und man den nicht an den Füßen haben wollte.

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| N28.6511 E77.2336 |
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Hier gab es Händler wirklich alles verkaufen woltlen, Kinder rannten um einen herum und zerren an der Kleidung. So hat man sich Indien nicht vorgestellt. |
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Besuch des Raj Ghat, Mahatma Gandhi Memorial mit anschließender WC Pause.
Drumherum um das Memorial sind große Grünflächen, wo Ball gespielt wird oder einfach nur ein Picknick gemacht wurde - sozusagen ein Treffpunkt für die ganze Familie. |
N28.6405 E77.2500 |
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Da wir schon spät dran waren und die Straßen übermäßig voll, schätzte Sanju das wir das Humayun-Mausoleum wohl nicht mehr schaffen würden, da die Monumente nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet hätten, aber er wollte versuchen, ob wir bei dem irren Verkehr nicht doch noch durchkommen.
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Besuch des Humayun-Mausoleums.
Videofilmen kostete 25rp, Fotografieren war frei. Es war schon relativ leer, da wir sehr spät dran sind und es schon dämmerte.

Die Mücken schwirrten schon um uns herum und wir versuchen das Beste aus dem verbleibenden Tageslicht herauszuholen, bevor es wieder zurück in den Bus ging.
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| N28.5933 E77.2507 |
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Sanju bot uns im Bus eine "Bollywood" ähnliche Life-Aufführung über das Taj Mahal in Agra an, wer diesen Fakultativen Ausflug buchen wollte konnte das bei ihm für 1500rp tun (ersten 2 Reihen/ Platinum), oder 1000rp für die Reihen dahinter(Gold). Wenn interesse bestünde, würde er es für den nächsten Abend für uns buchen.
Ausserdem sollten wir uns nicht wundern wenn wir am nächsten Tag einen neuen Bus hätten - er würde komplett mit Fahrer und Helfer ausgetauscht werden.
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Wir fuhren vorbei am India Gate und konnten es so schön beleuchtet anschauen. Weiter geht die Fahrt in Richtung des Restaurants wo wir zu Abend essen würden.
Unterwegs sahen wir ein Thermometer, es sind 22 Grad, und 84% Luftfeuchtigkeit 8-) |
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| N28.6128 E77.2276 |
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Abendessen im Restaurant "Dehli Darbar Gateway of Indo Fusion Cuisine".
Eine Flasche Bier oder Cola/Wasser ist inklusive, weitere Getränke mussten wir selber zahlen.
Es gabt indische Küche, quer durch die Geschmacksrichtungen zum ausprobieren. Aber alles durchaus lecker.
19:52 Uhr ging es weiter in Richtung unseres Hotels.
Gegen 20 Uhr setzen wir unseren Reiseleiter bei seinem Hotel ab und fuhren weiter. Notfalls könnten wir ihn jederzeit anrufen. |
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| N28.5358 E77.1969 |
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Mal wieder eine Maut Station. Hier standen wir etwas länger, ohne das es voran ging - erheblicher Stau auf allen Straßen. N28.5105 E77.0942 |
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Ankunft am Hotel Pride Park Premier.
Wir verabschiedeten unseren Busfahrer und seinen Helfer und gingen mit vielen neuen Eindrücken über Indien geschockt ins Bett.
Aber deswegen fährt man ja ins Ausland, um auch mal andere Sitten und Gebräuche/ Religionen kennenzulernen - wenn alles so wär wie in Deutschland bräuchte man ja nicht wegfahren.
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Tageskilometer: 109,5 Km
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