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Delphine Tour - Jeep Safari - Glasbodenboot - Luxor - Stadtrundfahrt

Gästebuch

24.05.2008

Die Jeep Safari in Hurghada , diese Fremdanbieter Tour wird von allen Reiseanbietern ab Hurghada angeboten. Wir haben diese Tour telefonisch über SimSim Reisen gebucht, und waren mit Gästen von FTI Touristik zusammen im Jeep.

13:15 Uhr

Abholung mit einem PKW am Hotel Magic Life Imperial, es geht in richtung Hurghada.

14:10 Uhr
Ankunft am Hotel Jasmin Beach in Hurghada, Umstieg in die dort wartenden Jeeps. Weiter mit einem Jeep mit schon 6 Leuten an Bord auf Querbänken, es ist schweinewarm, die Luft ist schlecht und es schaukelt, da wir mittlerweile querfeldein durch die Steinwüste fahren.

Kurze Pause um 14:45 Uhr an einem einsamen Felsen, ca. 20 Km von Hurghada entfernt. Alle sind froh aus der Kiste raus zu kommen. Wir warten kurz auf einen weiteren Jeep. Der Kameramann klettert auf dem Felsen rum und filmt die Gegend, von einem weiteren Jeep ist weit und breit nichts zu sehen. Jeder Schatten wird dankbar angenommen.

15:15 Uhr
Ein zweiter Jeep kommt mit weiterem Gästen an. Der Tour Leiter im Jeep entschuldigt sich bei uns wegen der Verspätung, der Jeep hatte eine Reifenpanne, aber es soll auch gleich weitergehen..., die anderen Gäste wollen sich auch nur mal kurz ausruhen und austreten...

Die Toilette ist der Felsen, Linksrumfür die Frauen, Rechtsrumfür die Männer.

Viel Verkehr ist in dieser Gegend nicht. Man hört schon eine weile vorher das jemand kommen wird.

15:24 Uhr
Weiterfahrt im wirklich heißen und stickigen Jeep, noch weitere 20 Km erwarten uns. Es geht durch enge Steinschluchten, und weiter durch Geröll und Schuttwege.

Der Fahrer macht original Arabische Volksmusik an...

Authentischer geht es nicht mehr 8-)

15:54 Uhr
Ankunft im Beduinendorf.

Als erstes kommen Einheimische und bringen das mitgebrachte Wasser und sonstige Lebensmittel aus den Jeeps weg. Wir sind alle froh aus dem Jeep rauszukommen. Die Aussentemperaturen empfindet man mittlerweile als schön Kühl.

Langsam schlendern wir gemütlich zum Unterstand zu dem wir hingelotst werden.

16:00 Uhr
Wir werden nett Willkommen geheißen, bevor uns das einfache Leben der Beduinen ausführlich erklärt wird. Der folgende Spruch ist auf Anhieb hängen geblieben: "Nur wer gelitten hat, weis was Entbehrungen sind, deswegen war es sehr warm im Jeep", ob es stimmt oder ob nur die Klimaanlage versagt hatte werden wir wohl nie erfahren.

Weiterhin erfahren wir wie der heutige Abend geplant ist und das wir so grob den Zeitplan bestimmen.

16:31 Uhr
Vor dem Unterstand stimmt ein kleiner Beduinenchor ein und verabschieden andere Gäste in den Jeeps. Wir sind mit unseren 2 Jeeps die einzigen die zurück bleiben.

Anschließend gibt es speziellen Kaffee und es wird gezeigt wie Fladenbrot im Sand zubereitet wird. Natürlich darf jeder mal kosten, und so knirscht es hier und da zwischen den Zähnen, da auch genug Sand mit an dem Brot vom Backen in der Erde dranklebt.

Hier ist eine Fotostrecke der Jeep Safari, damit man sich einen Überblick verschaffen kann, was einen auf dieser Tour erwartet.

16:50 Uhr
Weiter geht es zum Kamelreiten, ein kleine Runde um einen Felsen ca. 500m entfernt..., es ist nichts großes, aber für einige Touristen aus Hurghada ist es wahrscheinlich eine Sensation mal auf einem Kamel zu sitzen.

Die Viecher sind gut gepflegt und zahm, werden wohl auch gut behandelt. Als Führer macht wohl das ganze "Dorf" mit, die Frauen, einige Kinder und auch Ältere führen die Kamele die Strecke entlang.

Ein Kind wollte noch einmal reiten, da war kein Problem, und so bekam es eine Extrarunde.

17:05 Uhr

Ausgetrocknet durch die Hitze haben die meisten Durst.

Wer sich nichts mit aus Hurghada mitgebracht hat, hatte hier vor Ort die Möglichkeit sich mit kühlen Getränken einzudecken. Eine Cola lag bei 1 Euro oder 5 Pfund.

Zum Essen später sind Getränke natürlich inklusive.

17:10 Uhr
Wir schlendern durch das Dorf und schauen uns die die Besonderheiten der Dorfbewohner an und wie sie leben, div Sachen werden erklärt man kann Trinkgelder geben oder auch Sachen kaufen die einem gefallen.

Das Puristische Leben wäre für unsereins wohl nichts, und so sind wir froh das wir nur Gast in diesem Land sind.

18:00 Uhr
Es gibt Essen in einer Schilf überdachten Hütte.

Zur Auswahl stehen Fladenbrot, Reis, Tomatenkartoffeln, Kofka, div. Salate und Wassermelone. Getränke und Essen sind natürlich inklusive. Jeder kann sich soviel nehmen wie er möchte.

Die WCs, in einem kleinen Steinhaus etwas außerhalb der Anlage sind nicht die besten, aber wir kennen auch schlechtere 8-) . Luft anhalten nicht vergessen 8-)

18:45 Uhr
Wir haben die Wahl ob wir den Sonnenuntergang im Dorf erleben wollen, oder in der Steinwüste, also beginnen wir mit der Rückfahrt in die Wüste. Die Jeeps sind jetzt nicht mehr so stickig wie auf der Hinfahrt, es ist aber auch nicht mehr so brütend heiß draußen.
18:50 Uhr
Wir machen einen kurzen Stop bei einer Wasserquelle und altem Friedhof.

Es wird gezeigt wie klar und kalt das Wasser aus dem natürlichen Brunnen ist. Wer nicht aufpaßt bekommt unversehens einen "kalten" Schauer den Rücken herunter 8-)

5 Minuten später sind wir schon wieder auf Achse zu unserem Sonnenuntergang.

19:00 Uhr
Sonnenuntergang auf einem Geröllberg. Es ist ein ziemlich gefährlicher Aufstieg da überall nur loses Geröll rumliegt und man leicht wegrutscht.

Oben erwartet einen eine sehr schöne Aussicht und nach nur knapp 20 Minuten ist es schon sehr Dunkel und es geht schon weiter. Der Abstieg ist übrigens schwerer als der Aufstieg.

Hier trennen sich bereits die Wege der Jeeps und die Gruppen werden entsprechend den Zielen neu aufgeteilt, so das die Rückfahrt sinnvoll stattfindet.

19:50 Uhr
Wir machen mal wieder 5 Minuten Pause in der Wüste für Pipi... ca. 20 km vor Hurghada, wieder in der Nähe von dem Felsen von der Herfahrt, nur diesmal mit einer schönen Aussicht auf das ferne Hurghada.

Es wird RatzFatz Dunkel.

20:37 Uhr
Ankunft in Hurghada, Umstieg in die Limo1 in Richtung Safaga, die Organisation klappt hervorragend.
21:37 Uhr
Ankunft im Hotel Magic Life Kalawy Imperial.

Der Spruch des Tages: "Die Wüste ist so groß, das man auf Sand fahren muß.", kam von einem kleinen Mädchen im Jeep das bewundernd die öde Gegend beobachte. Der ganze Jeep hat gelacht.