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Anreise - Das Hotel Magic Life Kalawy - Essen - Animation - Ausflugsmöglichkeiten - Abreise

 

Delphine Tour - Jeep Safari - Glasbodenboot - Luxor - Stadtrundfahrt

Gästebuch

Die wenigsten Besucher setzen auch mal einen Fuß vor die Tür des Hotels, man wird auch irgendwie komisch beäugt.

Das Hotel liegt ca. 30 Km von Safaga entfernt (GPS: 26.51, 34.06) , vom Flughafen Hurghada sind es ca. 90 Km. Der Transfer nach Hurghada dauert ca. 60-90 Minuten je nach Fahrer und wie eilig die Fahrt ist. Da das Hotel sehr neu ist, eröffnet Januar 2008, findet nicht jeder Busfahrer auf anhieb die Anlage. Die Anlage ist sehr ruhig gelegen, direkt am Meer, mit eigenen Hausriff, welches noch in einem sehr guten und Fischreichen Zustand ist. Nebenan sind nur die eigene Wasseraufbereitung und der Diesel Strom Generator. Bei ungünstigem Wind hört man ab und zu mal leise die Generatoren. Direkt am Gelände führt eine Küstenstraße vorbei in der ab und zu ein Auto oder LKW vorbeifährt. Desweiteren führt auch eine alte Bahnstrecke dort entlang, wo selten ein alter Zug vorbei fährt (Wir haben ihn nur einmal gesehen).

Außerhalb der Anlage ist nur öde Steinwüste, und ohne Auto kommt man dort nicht weg, es sei denn man nimmt den Shuttle Bus des Hotels der mehrmals am Tag fährt und pro Person 10 Euro kostet (Kinder unter 12 Jahren die Hälfte, Kinder unter 6 Jahren kostenlos) - (09:00 Uhr+19:30 Uhr Abfahrt am Hotel, 12:00 Uhr + 23:00 Uhr Rückfahrt von El Sakala, 11:45 Uhr + 22:45 Uhr Rückfahrt von Mamsha/ Plätze muß man einen Tag vorher an der Rezeption reservieren).

Die Anlage sieht auf den ersten Blick riesig aus, aber nur die Bungalows verhelfen der Anlage zu der enormen Größe, die Restaurants und Pools sind sehr zentral am Haupthaus gelegen.

An Handy netzen sind dort schwach "Mobilnil" und "Egy03" empfangbar, sowie relativ stark "Vodafone EG". Die Magic Life Anlage ist unabhängig von Strom und Wassernetz da alles aus eigener Produktion kommt.

Das Hotel hat ca.533 Zimmer, auf einem 117328qm großen Areal, es besteht aus 1 Hauptgebäude und 13 Bungalows und ist meist mit 1200 - 1600 Leuten belegt, die man aber nicht merkt, da die Anlage über mehrere Pools verfügt, einem Aktivity Pool, einen Relax Pool und einen Rutschenpool. Ausserdem kann man am Strand die kostenlosen Liegen, Sonnenschirme und Windschütze nutzen. Bars sind über die Anlage quer verteilt und eigentlich kann man dort rum um die Uhr Essen und Trinken (Wenn es denn sein muss).

Die Rezeption ist freundlich und hell gehalten und von dort gelangt man entweder in die Wunderbar oder direkt weiter zum Kern der Anlage, zu den Pools und Restaurants. Die Bungalows für die Gäste bestehen aus zweistöckigen Gebäudekomplexen mit fünfstelligen Zimmernummern. Die ersten beiden geben den Block an, die dritte Stelle die Etage, und die letzten beiden die Zimmernummer. Ab Block 14 fängt schon langsam der Rutschenpool an; ideal und zentral liegt unserer Meinung nach Block 11 oder 12. Fast alle Zimmer haben Meer/Lagunenblick oder "Gardenview". Im Rezeptionsbereich ist auch eine Daddelecke mit XBoxen.
Das Hotel hat ein eigenes Hausriff welches über einen ca 220m langen stabilen Holzsteg erreichbar ist. Auf diesem Steg fährt auch mehrmals am Tag ein Quad um die Tauchflaschen der Taucher zu transportieren. In der Lagune ist immer Bademöglichkeit da hier der schwere Seegang vom Meer nicht hin kommt, ideal zum Windsurfing, Kayak fahren oder Schnorcheltrainees. Vom Steg aus kann man das Riff von oben betrachten oder von hier kann man bei gelber Fahne Schnorcheln oder Tauchen gehen. Hier gelten natürlich die Riffregeln, die man auch tunlichst befolgen sollte. Gucken ja, anfassen NEIN.
Unten am Strand gibt es allerlei Aktivitäten wie z.b. Tauchen, Sonnenbaden, oder Volleyball, sowie ab und zu eine Beachparty. Die Anlage hat rund um den Pool genügend Liegen und Sonnenschirme, Schatten und Sitzmöglichkeiten gibt es in der Anlage auch mehr als genug. Die Wege und Fliesen sind relativ rutschig, obwohl dort an einigen Stellen die Wege schon aufgerauht worden sind, hier wird bestimmt noch etwas getan.

Die Anlage hat ein Hauptrestaurant, das Magico, wo es Frühstück, Mittag und Abendessen gibt, sowie noch 3 weitere Spezialitäten Restaurants bei denen man aber einen Tag vorher Reservieren muss. Alles in All Inclusive, bis auf Tauchen, so das man eigentlich ohne Bargeld in der Anlage auskommen kann.

Da die Anlage sehr neu ist, ist noch alles im top Zustand, keinerlei Verschleiss ist zu beobachten, aber das hat auch den Nachteil das die Begrünung der Anlage noch nicht so weit fortgeschritten ist, so das man sehr viel braunen Sand und Berge sieht , aber relativ wenig Grün.

An der Rezeptions gibt es auch Internet Terminals die man kostenlos nutzen kann, einen Code bekommt man an der Rezeption. Weiterhin steht auch im Rezeptionsbereich ein kostenloses WLAN zur Verfügung das man für das eMailen und surfen nutzen kann. Für Voice over IP (VoIP) reicht reicht die Latenzzeit und die Bandbreite nicht aus. Da sich alle die vorhandene Bandbreite teilen, bekommt man ab und zu nur unter 1 kb/ Sekunde oder auch weniger. Kurz vor der Mittagszeit gab es sogar mal fast 15 KB/Sek.

Eine kleine Disco und eine Open Air Arena/Kino runden die Anlage ab.

Am feinen Kiestrand kann man auch Quads/Quadtouren buchen. Im Tausch für eine Handtuchkarte bekommt man an der Handtuchstation blaue Strandlaken, die so neu sind, das sie extrem fusseln. Die Handtücher kann man jederzeit gegen ein neues austauschen. Der Hauseigene Strand ist ein grober Kiesstrand, wo man am besten mit Schwimmschuhen oder Badelatschen rumläuft.

Absolut nervig sind die Fliegen die in der ganzen Anlage im Mai umherrschwirren. In dieser Anlage braucht man kein "All Inklusive Bändchen", da diese Anlage so weit abgeschieden ist, das hier sowieso kein Fremder hin kommt.

An der Lobbybar, befindet sich ein "Kamin" wo eine "Bücherei" eingerichtet ist und jeder sich Lesestoff mitnehmen kann, oder ausgelesene Bücher loswerden kann. Aktuelle Zeitungen kann man im MiniSouk kaufen. Das Hotel hat ein Wellness Center das gegen Gebühr div. Massagen anbietet.

Auch ein Arzt befindet sich in Block 12 und ist von 09:00 Uhr - 11:00 Uhr und 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr für alle möglichen Wehwehchen da. Natürlich ist er auch ausserhalb dieser Zeiten jederzeit über die Rezeption erreichbar.

Der Gästemix im Mai-Juni bestand Anfangs aus 90% Schwaben und Östereichern. Zum Ende hin reisten die meisten Schwaben ab und es kamen viele jüngere Russen und wieder mehr Östereicher.

Ende Mai war oft die rote Fahne zu sehen, dann kann man nur ausserhalb der Anlage oder in der Lagune schnorcheln gehen, da Magic Life das Hausrecht hat und niemanden vom Steg aus in das Wasser zum Schnorcheln oder Schwimmen lässt (Verständlich). Zwischendurch wurde ab und zu mal die gelbe Fahne gehisst und dann waren natürlich fast alle Schnorchler gleichzeitig im Wasser.

Eine eine kleine Bildergalerie des Hotels kann man sich hier anschauen...

Es gibt verschiedene Zimmertypen, wir hatten ein normales Doppelzimmer mit zwei großen Einzelbetten im Block 12 mit Blick auf das Meer, die Lagune und dem Steg mit dem Riff.

Bei offener Tür hörte man die ferne Musik des Poolbereichs, bei geschlossener Tür war absolute Ruhe. Die Anlage ist nicht hellhörig, die Zimmer geräumig, gefliest und haben die normalen Standards wie Fön, Schminkspiegel, Safe, Minibar, und Deutsches TV (ab und zu gab es Aussetzer/Störungen).

Die Minibar wird kostenlos täglich mit Softdrinks aufgefüllt (Pepsi Cola, Mirinda, SevenUp, 2 Flaschen 0,5 Liter Wasser). Die Zimmertür lässt sich von innen mit einem Haken vollständig verriegeln, was eigentlich nicht nötig war da die Zimmerreinigung immer sehr Spät kam. Der Safe arbeitet vollelektronisch, so das man ihn mit einem beliebigen Code ver- und entriegeln kann.

Die Zimmer haben ein Elektronisches Kartensystem, und man kann am letzten Tag das Zimmer länger behalten wenn man vorher an der Rezeption anmeldet (Kostenlos). Die Terassentüren gehen etwas schwer, aber man kann Sie verriegeln. Auf der Terasse gibt es ein Tisch und 2 Stühle. In größeren Zimmern im Erdgeschoss haben wir auch Liegen auf der Terrasse gesehen. Die Zimmer haben eine elektronisch regelbare Klimaanlage die das Zimmer sehr schnell runterkühlt. Stauraum ist in den Schränken genug auf für 2 Personen vorhanden. Bügel zum aufhängen von Sachen gibt es auch in ausreichender Menge.
Das Bad ist sehr geräumig aber relativ schwach beleuchtet. Die Duschzone ist durch eine halbhohe Mauer mit oberer Glaswand abgetrennt. Das Wasser aus dem Hahn wird sehr schnell kochend Heiss, bis man die richtige Temperatur hat kann es einige Minuten dauern. Das Wasser ist nicht Trinkbar und kommt aus der eigenen Wasseraufbereitungsanlage. In der Dusche befindet sich auch ein Spender mit Magic Life Duschgel, welches rechtzeitig ausgetauscht wird.

Die üblichen Handtuch Tiere hatten wir wie in fast jeden Hotel erwartet, aber die ersten 9 Tage passierte nichts, dann auf einmal gab es einen Handtuchschwan.

Kann aber auch egal sein, da es nicht lebensnotwendig ist, schließlich wurden die Zimmer immer gut gereinigt und der "Zimmerboy" war sehr gesprächig und immer gut aufgelegt. Trinkgeld hat er trotzdem bekommen.

Die Anlage hat ja drei Spezialitäten Restaurants (Essen von 19:00 Uhr - 21:30 Uhr) die man einem Tag vorher Reservieren muss und ein normales Restaurant für das tägliche Essen:

Das "La Careta" mit Brasilianisch-Karibischer Küche. (Reservierung!), befindet sich neben dem Magico Restaurant.

Das "Baja" mit Mediterranen Spezialitäten. (Reservierung!), befindet sich unten am Strand

Das "Sofra" mit Ägyptischen Spezialitäten. (Reservierung!), befindet sich neben dem Wellness Center im 1 OG.

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Das "Magico" mit Internationaler Küche, mit täglich wechselnden Themenbuffets,befindet sich oberhalb der Pools.

Das Essen in diesem Hotel ist ein Thema für sich, damit steht und fällt ein Urlaub und jeder hat andere Geschmäcker und Vorlieben, von daher gehen beim Essen immer alle Meinungen auseinander. Wir für unseren Teil fanden das Essen sehr gut, es gab eine große Auswahl und Ja, es wiederholte sich im großen und ganzen alles, aber man muss ja nicht jeden Tag das gleiche essen, da wirklich mehr als genug Auswahl da ist. Wir haben uns mal die Mühe gemacht und die das Essen im Mai 2008 mal mitgeschrieben.

In das Magico Restaurant geht man einfach hin, setzt sich irgendwo hin, wo man mag, meist kommt dann schon eine Bedienung und man kann seinen Getränkewunsch loswerden. Essen holt man sich in dem Restaurant selber vom Buffet. Einfach, unkompliziert und praktisch.

Das Frühstück bietet wirklich einen riesige Auswahl an, so das man jeden Tag was anders essen kann. Im großen und ganzen gibt es wirklich jeden Tag das gleiche, was aber ein wenig Variiert, lecker ist es auf jeden Fall.

Die Vielzahl der Speisen und die gewaltige Auswahl erschlagen einen fast. Zu Trinken gibt es div, Säfte aus Spendern oder auch Säfte aus Karaffen, sowie kaffee und div. Tee Sorten. Es gibt natürlich auch Omlett a la Minute und viele warme Speisen wie auch englisches Frühstück.

Das Mittag bietet einen ernorme Steigerung der Speisefülle und der Auswahl gegenüber dem Frühstück. Wer hier nichts zu essen findet, ist nicht mehr zu helfen. Es gibt immer eine kleine Nudelauswahl, wechselnes Diätessen, viel verschiedenes Fleisch, Fisch , Pizza und div. Beilagen, sowie Salate, Obst und viel Süsses als Nachspeise.

Vor dem Restaurant Magico ist ein alter mit Gas befeuerter Lehmofen, wo eine Frau Fadenbrote frisch backt, ultralecker ! Die Frau gehört ganz normal mit zum Personal und das Fladenbrot so frisch direkt aus dem Ofen ist der absolute Renner.

Eins vorab... :Lange Hosen sind beim Abendessen keine Pflicht, zumindest gab es viele, die in kurzen Hosen zum Abendessen erschienen, wo auch niemand was gesagt hat, es herrscht hier eine ruhige Club Atmosphäre. Aber nun zum Essen:
Das Abendessen ist noch mal eine Steigerung gegenüber dem Mittag, desweiteren varieren die Speisen täglich so das man jedesmal überrascht ist was man hier alles bekommt. Jeden Tag ist ein anderer Thementag so das die Dekoration des Restaurant entsprechend angepasst wird. Auch hier gibt es Fladenbrot direkt aus dem Ofen. An jeder Station gibt es Showcooking und ein Gericht ist leckerer als das andere. Genauso wie Mittags gibt es auch hier Diät essen mit div. auswahl.

Negativ aufgefallen ist uns fast täglich, das wenn man vom Essen kommt, das man jedesmal nach "Friteuse" stiinkt, der Geruch zieht so richtig systematisch in die Klamotten und bleibt hängen. Evtl sollte hier die Abluftanlage in den Innenräumen nach geregelt werden.

Wenn dann noch Abends eine Beach Party ist (alle 14 Tage), dann wird auch unten am Strand gegrillt, es gibt das Burger und Bratwurst. Eigentlich ziemlich rustikal aber gemütlich, dazu gibt es typische Popmusik und es wird wild im Sand getanzt, es herrscht eine lockere Club Atmosphäre von der man sich einfangen lassen kann, wenn man sich darauf einlässt.

Das Personal in den Restaurants ist mit ca. 26 Mann ausreichend um den Ansturm der Gäste stand zu halten. Die Getränke kommen Flott, und hier und da wird auch mal ein Witz gemacht. Durch die wechselnen Thementage gibt es auch eine Menge zu entdecken. Wem der Kellner nicht aufmerksam genug ist, dem empfehlen wir sich einfach mal umzusetzen; jeder hat seinen Bereich anders im Griff. Es leeres Glas kommt selten vor, so schnell wird nachgefüllt.

Nachtrag: Nach den Pfingstferien und nach Abreise von einigen hundert Gästen gab es gefühlt etwas weniger Auswahl (es gab trotzdem mehr als genug), und die Dekoration wurde etwas reduziert (beim gleichen Thementag). Während ein TV Team vom Arabischen Fernsehen da war, hat man sich mit der Dekoration beim Essen praktisch überschlagen.

Zum Thema Dünnpfiff, oder auch Pharaos Rache:

Dieses Thema ist ja in vielen Foren Thema Nr.1, auch vor unserer Reise haben wir bei Holidaycheck.de davon gelesen und waren vorgewarnt. Eins vorweg: Wir waren nicht betroffen. Sicher, es gab einige die betroffen waren, aber auch viele die nichts hatten. Ob es nun am hastigen, übermässigen, fettigen Essen oder zu kalter Getränke in praller Hitze liegt, weiß niemand und man kann auch nur Spekulieren.

Von daher können wir diesbezüglich auch keine Tipps geben, nur den "man muss nicht alles Essen und Trinken, nur weil man es ja bezahlt hat." - Im Urlaub isst man anders...

So wurden am Hauptanreisetag die alten Gäste verabschiedet und die neuen Willkommen geheissen.

Schlechte Laune, oder gibt es nicht, wird man hier nicht hören oder sehen, ausnahmslos ALLE sind freundlich und mit Spaß bei der Arbeit (Das erlebt man in Deutschland kaum noch), und lassen es den Gästen an nichts fehlen. Ein Problem ? - Das wird behoben... Die Zimmerreinigung ist flott und findet in der Zeit von ca. 08:00 Uhr -17:45 Uhr statt. Defekte werden umgehend behoben (wenn man sie meldet).

An der Rezeption steht ein Geld- und Geldwechsel Automat für den Fall das man wirklich mal Ägyptische Pfund (L.E.) benötigt (Wer im Hotel bleibt, wird wohl kaum in die Lage kommen). Überall wird rund um die Uhr geputzt, gewienert und dekoriert. Die Gärtner leisten hier einen Knochenjob und halten das wenige grün in Zaum.

Die Mitarbeiter Arbeiten 21 Tage und haben dann 7 Tage frei, so kann es passieren das man mitten im Urlaub auf einmal viele neue Gesichter im Service sieht. Wer früh los will um z.b. Luxor anzusehen, der freut sich wenn er schon Frühstück bekommt. Bei Magic Life kann man sich eine Lunchbox an der Rezeption bestellen, die in etwa folgendes enthält: Tetrapack zu trinken, Salami- und Käsebrot, mehrere Stücke Kuchen und div. Crossoints, sowie div. Obst. Das Lunchpaket muss einen Abend vorher bestellt werden.

Die Gäste Betreuung von Magic Life ist an der Rezeption täglich ausser Mittwochs von 09:30 Uhr - 11:30 Uhr und beim Kaffee und Kuchen im La Careta von 16:00 Uhr - 17:00 Uhr anzutreffen, um Beschwerden los zu werden, Fragen zu stellen oder auch nur zu klönen...8-).

Unsere Postkarten die wir hier am 26.05.2008 eingeworfen haben sind am 11.06.2008 in Deutschland angekommen.

Im Creative Corner in Block 11 kann man gegen Materialaufwand ein T-Shirt oder Tasche bemalen und sich so die Zeit vertreiben oder mal austesten wie Kreativ man selber ist.

An einem Tag ist so eine Bemalung kaum zu schaffen, mehrere Tage kann man durchaus einplanen, da das ganze in mehreren Arbeitsgängen stattfindet, bevor man das fertige Ergebnis in den Händen hält.

Die Animation ist eher dezent und um den Rutschenpool angesiedelt. (Nachtrag: Nach der Wintersaison wurde das Magic Radio vom Rutschenpool an den Activity Pool verlegt, der leicht oberhalb des Relax Pools ist).

Wer keine Lust auf Animation hat, wird in Ruhe gelassen.

Die Animateure sorgen mit ihren Sprüchen für Heiterkeit und vertreiben jeden Verdruss. Das ganze passiert nicht nur in Deutsch, sondern international.

Weiterhin ist es möglich Fussball oder Tennis auf den externen Plätzen zu spielen, oder im schattigen Aerobic Raum die Gymnastik mitzumachen.

Weiterhin werden im Hotel Mountainbike Touren verschiedener Schwierigkeitsstufen angeboten und natürlich gibt es hier Nordic Walking durch die Wüste. Natürlich sind diese Exkursionen auch inklusive, genauso wie das angebotene Bogenschießen, Beachvolleyball, Boccia und co. Wer will kann Tischtennis oder Shuffleboard spielen.

Die Animation ist jeden Tag gleich, bis auf Donnerstags, das ist der Tag an dem nichts los ist, da dort Hauptanreisetag in Ägypten ist. Die Animation hat an diesem Tag auch frei und auch die wenigsten Ausfüge werden an diesem Tag angeboten.

Eine Übersicht über das tägliche Animationsprogramm bekommt man hier.

In der Anlage ist ein Fotograf der seine Runde durch die Anlage macht und die Leute hier und da fotogafiert. Die Bilder kann man sich auf dem Laptop mit Beamer ansehen und sich seine Abzüge in verschiedenen Größen kaufen, für 13x18cm haben wir 4 Euro bezahlt, der Fotograf versteht sein Handwerk. Hier werden auch CDs mit Bildern der Unterwasserwelt für 5 Euro angeboten oder auch CDs mit Arabischer/Türkischer Pop Musik, die schnell und unproblematisch vor Ort schnell gebrannt werden.

Die Kinderanimation/Betreuung ist soweit gut, so weit wir das als Außenstehende mitbekommen haben, zumindest macht Sie einen guten Eindruck und die Kinder hatten viel Spaß...

Jeden Dienstag und Freitag wird gegen 15:30 Uhr eine Küchenführung angeboten und man darf alles an Fragen stellen was man möchte, manche Infos die man so erhält machen einen schon stutzig oder auch nachdenkllich. Wer so etwas nicht kennt, für den ist es sehr Sehenswert.

Ausflüge werden vor Ort von div. Agenturen angeboten, da die Anlage aber am Arsch der Welt liegt kommt je nach Reiseagentur noch 5-15 Euro Zuschlag pro Person drauf. Ausserdem muss man bei vielen Touren beachten das man bis zu 2 Stunden Anfahrt hat.

Die Ausflüge finden natürlich meist in modernen Reisebussen statt...

Die Ausflüge die hier so weit draussen angeboten werden kann man fast an einer Hand abzählen, da es hier nur Wüstentouren, Quadfahrten und Glasbodenboote angeboten werden. Die Listen der örtlichen Tourenanbieter weisen zwar einiges mehr an Touren aus, aber wenn sich nicht genug Gäste für eine Tour finden, kann eine Tour auch abgesagt werden . Es gibt auch örtliche Anbieter, nicht nur die großen, die auch für einen Touren organisieren, die Preise bewegen sich alle etwa auf gleichem Niveau, die Touren unterscheiden sich nur durch Größe der Gruppen und den Service der Agenturen.

Wir haben dieses mal keine Ausflüge mit den großen Agenturen gemacht, sondern sind auf einen kleineren Anbieter ausgewichen über den wir schon viel positives in div. Internetforen gelesen haben. Es waren schöne Touren mit kleinen Gruppen und abgeholt wurde man pünktlich auf die Minute. Eine Übersicht unserer Ausflüge findet sich oben in der Navigation.

Die Abendliche Unterhaltung im Hotel ist nichts weltbewegendes, aber ab und an ein guter Zeitvertreib. Einige kleine Einlagen haben selbst uns gut gefallen, aber wir haben schon bessere Shows in anderen Hotels erlebt.

Die Akrobatik ist hervorragend, aber die Animateure machen den Eindruck das Sie noch nicht lange zusammenarbeiten, manches ist noch nicht ganz Synchron.

Anschließend ist dort Abends Open Air Kino mit wechselnen englischen (?) Kino Programm. (Wir haben es nicht genutzt)

Nach einer Show steht draußen vor dem Eingang große Tische mit fertig gemischten Cocktails und Getränken, um den Ansturm der Leute auf die Bars abzufangen.

Das Programm ändert sich laufend, aber an die Liste vor Ort kann man sich nicht halten, da auch sehr kurzfristig alles geändert wird.

Weiterhin wird vorn an der Terrassenbar natürlich Live Musik geboten, genauso wie die Abendliche Kinderanimation.

Abends kann man im Cafe Baladi in Ruhe "Chicha" rauchen oder nur abhängen. Es gibt auch Nachtturniere, auf dem eigenen beleuchteten Fussballfeld.

Die Temperaturen liegen meist um die 35 Grad, im Mai sogar etwas höher. Gestört haben die vielen Motten und Fliegen, die teilweise ganz schön penetrant waren und in der ganzen Anlage für ausreichende Armbewegungen der Gäste geführt hat.

Schnorchelsets kann man sich an der Tauchbasis für wenig Geld leihen so das man die bunte Fischwelt in Ruhe betrachten kann. Eine Unterwasserkamera kann man dort auch leihen so das man schon fast nichts mehr mit in den Urlaub nehmen muss. Für Schnorchelanfänger ist die Lagune die erste Wahl um das Schnorcheln zu üben, wenn man sich in das tiefe Wasser nicht rein traut, denn selbst dort sind einige Fische unterwegs.

Wer abschalten und sich rund um die Uhr bauchpinseln lassen möchte, oder auch nur Spaß an der Unterwasserwelt hat, ist in dieser Anlage gut aufgehoben. Leute die gerne viel vom Land sehen sind hier absolut fehl am Platz. Mit Ägypten hat diese Anlage absolut nichts gemeinsam, ausser das sie in diesem Land errichtet worden ist, wahrscheinlich sogar auch von Ägyptern.

Die Hotel Shops (Nennen wir es mal den Mini Souk), sind nicht die billigsten, es gibt ja auch wenig Konkurrenz. Wer aber etwas braucht kann hier schnell noch was kaufen.

Medikamente sind lt. Auskunft der Reiseleitung hier natürlich Teurer als in einer Apotheke in Hurghada. Überprüfen konnten wir es nicht, da wir nichts benötigt haben. Es ist aber beruhigend das eine Apotheke in der Nähe ist.

- Viele Urlauber laufen bei Ebbe auf dem Riffdach rum, eigentlich ist das nicht gestattet da dadurch das Riff auch einen Schaden nimmt.

Schade das niemand vor Ort vom Hotel was dazu sagt, es wird einfach akzeptiert das ganze Familien quer durch das Riffdach stokeln, dabei sei auch auf die eigene Verletzunggefahr hingewiesen.

Es gibt auch Offizielle Wege durch das Riff, aber die kennt wohl niemand.

- In der Lagune gibt es abgesperrte Bereiche für Surfen und Kanu fahren , und für das Tauchen und Schnorcheln (damit nichts passiert), die Bereiche sind nicht beschriftet und dadurch weiss es auch niemand und wie sollte es anders sein, es hält sich auch niemand dran. NACHTRAG: Mittlerweile steht wohl unten ein Schild welches die Bereiche passend Ausschildert. (Haben wir aus Holidaycheck erfahren)

- Liegen Reservieren mit Handtüchern ? Ja, das konnten wir bei einem sehr früh anfangenen Ausflug auch beobachten das einige Urlauber um 06:30 Uhr unten zur Lagune oder zum Pool schlappen und sich tatsächlich eine Liege "Reservieren"..., sorry, aber es gibt genug Plätze und auch Schatten..., das ist nun wirklich nicht nötig. Aberr zumindest war dadurch wieder ein typisch Deutsches Klischee mal wieder bestätigt.

- Vom Steg aus kann man bei wenig Wind auch ohne Schnorchelsets viele Fische, Muränen oder ab und zu auch einen Oktopus beobachten. Abends in der Dämerung kam auch mal ein Igelfisch oder ein Blaupunktrochen bis fast an das Ufer. Hier kann man Stundenlang am Steg sitzen und ins Wasser gucken (Bitte nichts füttern!).

- Vom Benehmen her wird meist den Urlaubern aus den östlichen Regionen das schlechte Benehmen nachgesagt oder angedichtet. Das können wir hier in dieser Anlage nicht bestätigen, schlechtes Benehmen geht durch alle Nationalitäten, denn wir haben auch Deutsche erlebt die sich wie Proleten aufführten: "Herr Ober, machen sie den Tisch fertig wir wollen essen, aber Dalli!".

- Einige Angestellte freuen sich über jeden Versuch seitens der Touristen, die Arabische Sprache zu lernen - andere scheinen Arabisch nicht verstehen zu können - Die Rechnen wohl eher mit der Deutschen oder Englischen Sprache und sind darauf auch eingestellt. Und immer dran denken: Freundlichkeit öffnet viele Türen! An der Rezeption steht auch eine "Trinkgeld Truhe" wo man sehr guten Service auch honorieren kann.

Für uns war es der erste Urlaub in einem Magic Life Club, aber nicht der letzte, denn nur 2 Wochen nach unserer Rückkehr haben wir den nächsten Magic Life Club in Sharm el Sheikh auf unserem Programm, und haben somit einen hervorragenden Vergleich dieser beiden Anlagen. Diese Texte hier sind zum großen Teil vor Ort im Urlaub getippt worden, und spiegeln sozusagen unsere Erfahrungen direkt aus der Anlage wieder.

Wer noch weitere Details benötigt, die hier nicht aufgeführt sind kann sich gerne per eMail melden.